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Die Systemarchitektin

1990-heute

Jahrzehnte Erfahrung darin, zu verstehen und sichtbar zu machen, was Menschen, Teams und Organisationen wirklich zusammenhält

Menschen beschreiben Anja Krenz-Maes häufig als Psychologin, Unternehmerin, Autorin oder Speakerin.

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Sie selbst denkt bei ihrer Arbeit jedoch oft in einer anderen Rolle: Als Systemarchitektin.

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Denn schon lange bevor das Bindungs-Orientierungs-System (BOS) entstand, faszinierte sie vor allem eine Frage: Wie funktionieren komplexe Systeme?

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Schon immer interessierten sie einzelne Ereignisse als auch die Zusammenhänge dahinter.

  • Warum entstehen bestimmte Dynamiken?

  • Warum wiederholen sich Muster?

  • Welche Prozesse laufen im Hintergrund ab?

  • Und nach welchen Regeln organisieren sich Systeme selbst?

Diese Neugier beschränkte sich nie ausschließlich auf die Psychologie.

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Ob in Projekten, Organisationen, Familien, Teams oder gesellschaftlichen Entwicklungen – Anja Krenz-Maes suchte stets nach den Strukturen, Abläufen und Wechselwirkungen, die unter der Oberfläche wirken.

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Als Diplom-Psychologin begegnete sie dabei einer Vielzahl wertvoller Modelle und Erklärungsansätze. Bindungsforschung, Traumaforschung, Nervensystem, Kommunikation, Verhalten, Emotionen oder systemische Dynamiken lieferten wichtige Erkenntnisse.

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Doch immer wieder stellte sich dieselbe Frage: Wie hängt das alles zusammen? Menschen erleben sich nicht in Einzelteilen. Sie erleben sich als Ganzes.

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In Beziehungen wirken Bindung, Nervensystem, Wahrnehmung, Körperspeicher, Schutzmechanismen, emotionale Skriptlogiken und Beziehungserfahrungen gleichzeitig zusammen. Und genau dieses Zusammenspiel blieb für viele Menschen unsichtbar.

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Je tiefer sie sich mit psychologischen Prozessen beschäftigte, desto deutlicher wurde ihr:

Menschen lassen sich nicht verstehen, wenn man nur einzelne Symptome betrachtet.

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Man muss das System verstehen.

Diese Denkweise prägt bis heute ihre Arbeit.

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  • Sie denkt nicht nur intrapsychisch – also innerhalb eines Menschen.

  • Sie denkt ebenso interpsychisch – zwischen Menschen.

  • Und darüber hinaus betrachtet sie die Wechselwirkungen zwischen Individuen, Familien, Partnerschaften, Teams, Organisationen und gesellschaftlichen Systemen.

 

Denn überall dort, wo Menschen zusammenkommen, entstehen Beziehungen.

Und überall dort, wo Beziehungen entstehen, entstehen Muster.

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Aus dieser Perspektive entwickelte sie schließlich das Bindungs-Orientierungs-System (BOS). Ein psychologisches Meta-Modell, das sichtbar macht, wie Bindung, Nervensystem, Schutzmechanismen und Beziehungserfahrungen auf unterschiedlichen Systemebenen zusammenwirken.

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Dabei folgt Bindungslogik einer zentralen Überzeugung:

Die gleichen Grundprinzipien von Bindung und Orientierung wirken auf allen Ebenen menschlichen Zusammenlebens:

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  • Beim einzelnen Menschen,

  • in Partnerschaften,

  • in Familien,

  • in Teams,

  • in Führungssystemen,

  • in Organisationen,

  • und in gesellschaftlichen Dynamiken.

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Anja Krenz-Maes Systeme erklärend

Was sich verändert,
ist die Größe des Systems.

Die zugrunde liegende Logik bleibt
häufig dieselbe.

Zugehörigkeit gestalten

1990

Die ersten Systemlandschaften

Rückblickend begann Anja Krenz-Maes' Beschäftigung mit Bindung lange bevor sie Psychologie studierte.

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Nach ihrer Ausbildung zur Industriekauffrau arbeitete sie Ende der 1980er- und Anfang der 1990er-Jahre bei Johnson & Johnson im Bereich Personalentwicklung.

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Dort beschäftigte sie sich bereits mit einer Frage, die viele Jahre später zu einem Kern der Bindungslogik werden sollte:

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  • Wie entsteht Zugehörigkeit?

  • Wie gelingt es, Menschen nicht nur für ein Unternehmen zu gewinnen, sondern sie langfristig einzubinden?

  • Wie entstehen Orientierung, Identifikation und Bindung innerhalb einer Organisation?

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Zu ihren Aufgaben gehörte unter anderem die Betreuung der Auszubildenden sowie die Konzeption und Umsetzung eines damals außergewöhnlichen Gesundheitsmanagementprojekts für rund 2.000 Mitarbeitende.

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Das Projekt „Life for Life“ verband zehn Sportangebote, mehrere mentale Trainingsprogramme und gesundheitsfördernde Ernährungsangebote zu einem integrierten Gesamtkonzept – zu einer Zeit, als betriebliches Gesundheitsmanagement in Deutschland noch weitgehend unbekannt war.

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Gleichzeitig entwickelte sie für die Auszubildenden ein umfassendes Onboarding-Konzept. Auch strukturierte Onboarding-Prozesse gehörten damals noch nicht zum Standard moderner Personalentwicklung.

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Doch schon damals interessierte sie weniger die einzelne Maßnahme als das Zusammenspiel der verschiedenen Elemente.

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  • Wie müssen Systeme aufgebaut sein, damit Menschen sich orientieren können?

  • Welche Strukturen fördern Zugehörigkeit?

  • Was hilft Menschen dabei, ihren Platz in einem neuen Umfeld zu finden?

  • Und wie entsteht aus vielen einzelnen Maßnahmen ein System, das Menschen Sicherheit, Entwicklung und Bindung ermöglicht?

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Rückblickend erkennt sie darin die ersten Systemlandschaften, die sie entwickelte. Während andere einzelne Maßnahmen planten, dachte sie bereits in Prozessen, Wechselwirkungen und Gesamtsystemen.

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Oft begleitete sie dabei derselbe Gedanke: Das geht noch besser.

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Die Faszination für diese Fragen führte schließlich zu einer Entscheidung, die ihren weiteren Weg prägen sollte: Sie wollte verstehen, wie Menschen funktionieren. Nicht nur in Organisationen. Sondern grundsätzlich.

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Deshalb entschied sie sich für das Studium der Psychologie. Heute, mehr als drei Jahrzehnte später, erkennt sie in dieser Zeit die eigentliche Initialzündung ihrer späteren Arbeit als Systemarchitektin und Entwicklerin der Bindungslogik.

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Denn lange bevor das Bindungs-Orientierungs-System (BOS) entstand, beschäftigte sie bereits dieselbe Frage, die ihre Arbeit bis heute prägt:

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Was brauchen Menschen, um sich sicher zugehörig zu fühlen?

Anja Krenz-Maes 1990, copyright Volker Möhrke

Welche Prozesse fördern Orientierung, Motivation und Zugehörigkeit?

Wenn Bindung verloren geht

1996

Auf der Suche nach den Ursachen Innerer Kündigung

Während ihres Psychologiestudiums beschäftigte Anja Krenz-Maes eine Frage, die später zu einem Grundmuster ihrer gesamten Arbeit werden sollte: Nicht nur was Menschen tun. Sondern wie etwas entsteht.

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Für ihre Diplomarbeit im Jahr 1996 widmete sie sich einem Thema, das damals in Organisationen noch wenig erforscht war: Der Inneren Kündigung.

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Doch sie interessierte sich nicht nur für das Phänomen selbst. Sie wollte verstehen, welche inneren und äußeren Prozesse dazu führen, dass Menschen sich emotional von ihrer Arbeit zurückziehen.

Welche Rolle spielen persönliche Faktoren?

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  • Welche Bedeutung haben Führung, Unternehmenskultur und Arbeitsbedingungen?

  • Und wie entsteht aus einzelnen Erfahrungen Schritt für Schritt eine innere Kündigung?

 

Um diese Fragen zu beantworten, entwickelte sie eine eigene Messskala zur Erfassung innerer Kündigung sowie der Faktoren, die zu ihrer Entstehung beitragen. Im Rahmen einer umfangreichen Studie mit rund 200 Versuchspersonen entstand eine mehr als 300 Seiten umfassende Diplomarbeit.

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Aus den Ergebnissen entwickelte sie eines der ersten Modelle, das die Entstehung innerer Kündigung als Prozess beschreibt. Die Untersuchung zeigte bereits damals, dass rund 30 Prozent der Beschäftigten emotional nicht mehr mit ihrer Arbeit verbunden waren. Die häufigste Ursache innerer Kündigung war nicht mangelnde Motivation, sondern der Verlust von Bindung – häufig ausgelöst durch Führungsverhalten.

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Die Ergebnisse fanden große Aufmerksamkeit. ​In den Jahren nach ihrem Studium stellte Anja Krenz-Maes ihre Forschungsergebnisse in Unternehmen, Fachkreisen und Medien vor und diskutierte die Auswirkungen innerer Kündigung auf Organisationen und Führung.

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Besonders bemerkenswert ist für sie heute jedoch etwas anderes: Rückblickend erkennt sie in dieser Arbeit bereits die Grundlagen ihres späteren Denkens. Denn auch hier ging es nicht um Symptome. Es ging um Systeme. Nicht um einzelne Ereignisse. Sondern um die Frage, wie komplexe menschliche Prozesse entstehen. Und wie man sie sichtbar machen kann.

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Bis heute wird die von ihr entwickelte Skala zur Messung innerer Kündigung eingesetzt. Für Anja Krenz-Maes war diese Arbeit weit mehr als eine Diplomarbeit.

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Sie war ein weiterer Schritt auf dem Weg zur Systemarchitektin.

Diplomarbeit Anja Krenz-Maes

Passung, Bindung und Entwicklung

1996-2016

Eignungsdiagnostik

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Nach ihrem Psychologiestudium spezialisierte sich Anja Krenz-Maes auf Eignungsdiagnostik, Personalauswahl und die Entwicklung multimodaler Diagnostikverfahren.

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Schon damals war sie überzeugt: Menschen lassen sich nicht durch einen einzelnen Test verstehen.

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Zu komplex sind Persönlichkeit, Verhalten, Motive, Kompetenzen und Entwicklungspotenziale. Deshalb beschäftigte sie sich intensiv mit der Frage, wie unterschiedliche diagnostische Perspektiven zu einem stimmigen Gesamtbild zusammengeführt werden können. In ihrer Arbeit entwickelte und begleitete sie komplexe multimodale Auswahlverfahren für Fach- und Führungskräfte.

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Dabei wurden bis zu 120 verschiedene Dimensionen erfasst und miteinander in Beziehung gesetzt.

Zum Einsatz kamen unterschiedlichste diagnostische Verfahren: von klassischen Papier-und-Bleistift-Tests über multimodale Interviews und Tiefeninterviews bis hin zu Assessment-Centern, Verhaltensbeobachtungen und simulationsbasierten Verfahren.

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Gleichzeitig machte sie in dieser Zeit eine weitere Beobachtung: Viele ihrer Auftraggeber wollten wissen, welcher Bewerber geeignet ist. Doch häufig war gar nicht klar definiert, was „geeignet“ überhaupt bedeutet.

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  • Welche Kompetenzen werden tatsächlich benötigt?

  • Welche Persönlichkeitsmerkmale fördern Erfolg?

  • Und welche Anforderungen ergeben sich aus der Rolle, dem Team und der Unternehmenskultur?

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Immer häufiger begann sie deshalb nicht nur Menschen zu analysieren, sondern auch die Systeme, in denen sie arbeiten sollten.

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Wieder stand dieselbe Frage im Raum:

  • Wie entsteht Passung?

  • Mit der Zeit erkannte sie, dass erfolgreiche Personalauswahl weit mehr bedeutet als die Besetzung einer Stelle.

  • Letztlich geht es darum, ob zwischen Mensch und Organisation eine tragfähige Verbindung entstehen kann.

  • Kann das Unternehmen zu diesem Menschen „Ja“ sagen?

  • Kann dieser Mensch zu seinem Arbeitsumfeld „Ja“ sagen?

  • Und entsteht daraus eine Form von Zugehörigkeit, Vertrauen und Sicherheit, die langfristige Bindung ermöglicht?

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Rückblickend erkennt sie heute, dass sie sich bereits damals mit einer Frage beschäftigte, die später zu einem Kern der Bindungslogik werden sollte: Unter welchen Bedingungen können Menschen sichere Bindungen entwickeln – zu anderen Menschen, zu Aufgaben, zu Teams und zu den Systemen, in denen sie leben und arbeiten?

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Doch mit den Jahren entstand eine weitere Erkenntnis. Je mehr Menschen sie diagnostisch begleitete, desto häufiger dachte sie: Eigentlich fehlt diesem Menschen nicht viel. Oft erkannte sie Potenziale, Ressourcen und Entwicklungsmöglichkeiten, die in klassischen Auswahlverfahren kaum berücksichtigt wurden. Die Diagnostik konnte sichtbar machen, was fehlte. Sie konnte jedoch nicht beantworten, wie Menschen diese Entwicklungsschritte erreichen können.

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Aus dieser Frage entstand eine neue Suche:

Nicht mehr die Frage, wie Menschen gemessen werden können. Sondern die Frage, wie sie sich entwickeln.

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Deshalb begann Anja Krenz-Maes bereits früh, sich intensiv mit Interventionsverfahren, Entwicklungspsychologie, Coaching, Veränderungsprozessen und psychologischen Methoden auseinanderzusetzen.

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Seitdem investiert sie kontinuierlich in ihre fachliche Weiterentwicklung und absolviert jedes Jahr zahlreiche Fortbildungsstunden zu psychologischen Interventionen, Veränderungsprozessen und neuen wissenschaftlichen Erkenntnissen. Kontinuierliche Weiterbildung gehört dabei nicht nur zu ihrem persönlichen Selbstverständnis, sondern ist auch Teil der berufsethischen Verantwortung psychologischer Arbeit.

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Was zunächst als Ergänzung zur Diagnostik begann, entwickelte sich im Laufe der Jahre zu einem zentralen Schwerpunkt ihrer Arbeit:

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  • Menschen nicht nur zu verstehen.

  • Sondern Veränderung möglich zu machen.

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Rückblickend erkennt sie auch in dieser Phase einen wichtigen Baustein ihrer späteren Arbeit als Systemarchitektin. Denn erneut ging es nicht um einzelne Merkmale.

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Es ging darum, unterschiedliche Perspektiven miteinander zu verbinden und die Logik sichtbar zu machen, die hinter komplexem menschlichem Verhalten liegt.

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Eine Denkweise, die viele Jahre später auch die Grundlage für die Entwicklung der Bindungslogik und der BOS-Upgrade-Methoden werden sollte.

Grafik Vermessung des Menschen, Copyright Rüdiger Trebels
Eine Frau geht den Weg vor und ein Mann folgt

Wenn Menschen ihre Berufswelt verlieren

1999-2016

Outplacement und Transfergesellschaften

​Über viele Jahre begleitete Anja Krenz-Maes Menschen in beruflichen Umbruchphasen. Als Beraterin, Coach und Leiterin großer Transfergesellschaften unterstützte sie Mitarbeitende nach Restrukturierungen, Standortschließungen und Massenentlassungen bei ihrer beruflichen Neuorientierung.

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Für viele Menschen bedeutete eine Kündigung weit mehr als den Verlust eines Arbeitsplatzes. Sie bedeutete den Verlust von Sicherheit, Zugehörigkeit, Identität und Zukunftsperspektive. Rückblickend erkennt Anja Krenz-Maes, dass sie bereits damals täglich mit einem Thema arbeitete, das später zu einem Kern der Bindungslogik werden sollte: Was geschieht mit Menschen, wenn wichtige Bindungen wegbrechen? In der diagnostischen und beratenden Arbeit interessierte sie sich deshalb nicht nur für Qualifikationen oder Lebensläufe.

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Sie wollte verstehen:

  • Was gibt diesem Menschen Sicherheit?

  • Wo erlebt er Selbstwirksamkeit?

  • Welche Stärken tragen ihn durch Krisen?

  • Wo gerät er in einen natürlichen Arbeitsfluss?

  • Und welches Umfeld ermöglicht ihm langfristig Entwicklung und Zugehörigkeit?

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Gemeinsam mit ihren Klienten entwickelte sie neue berufliche Perspektiven und begleitete die Entscheidung, ob der nächste Schritt in eine abhängige Beschäftigung, eine Führungsrolle oder in die Selbstständigkeit führen sollte.

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Dabei wurde ihr immer deutlicher: Menschen suchen nicht nur Arbeit. Sie suchen Orientierung. Sie suchen Zugehörigkeit. Und sie suchen Systeme, in denen sie sich sicher entwickeln können.

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Parallel dazu leitete Anja Krenz-Maes große Transfergesellschaften für Outplacement und koordinierte die Weiterbildung der Teilnehmer. Zeitweise verantwortete sie mehrere Projekte gleichzeitig mit insgesamt mehreren hundert Teilnehmern, zahlreichen Trainern, Beratern und organisatorischen Schnittstellen.

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Tagsüber arbeitete sie in Trainings, Workshops und Coachings unmittelbar mit Menschen. Gleichzeitig koordinierte sie die organisatorische und wirtschaftliche Steuerung der Gesamtprojekte.

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Diese Doppelrolle prägte ihren Blick bis heute. Einerseits arbeitete sie mit einzelnen Menschen und deren persönlichen Geschichten. Andererseits musste sie komplexe Systeme planen, koordinieren und steuern. Um dieser Verantwortung gerecht zu werden, absolvierte sie zusätzlich eine Ausbildung im internationalen Projektmanagementstandard PRINCE2.

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Die Methoden halfen ihr, große Veränderungsprozesse strukturiert zu organisieren und Prozessklarheit zu entwickeln.

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Noch wichtiger war jedoch eine andere Erkenntnis:

Ob Unternehmen, Transfergesellschaft oder Mensch – erfolgreiche Entwicklung folgt selten dem Zufall. Sie entsteht dort, wo Orientierung, Struktur und Sicherheit vorhanden sind.

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Rückblickend erkennt Anja Krenz-Maes auch in dieser Phase einen weiteren Baustein ihrer späteren Arbeit als Systemarchitektin.

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Was brauchen Menschen und Systeme, um auch in Zeiten tiefgreifender Veränderungen handlungsfähig zu bleiben?

2016-2018

Führungstraining an Board von Yachten

Was Führung, Teams und Segelyachten gemeinsam haben

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Mit Mitte vierzig begann Anja Krenz-Maes, Führungskräfte auf eine ungewöhnliche Weise zu begleiten: An Bord von Segelyachten. Was zunächst außergewöhnlich klingt, erwies sich schnell als eines der wirksamsten Lernfelder für Führung, Zusammenarbeit und menschliche Dynamiken.

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Denn eine Segelyacht ist weit mehr als ein Boot. Sie ist ein Mikrokosmos menschlicher Systeme.

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Auf engem Raum treffen unterschiedliche Persönlichkeiten, Erwartungen, Erfahrungen und Bedürfnisse aufeinander. Es entstehen Rollen, Verantwortlichkeiten, Hierarchien und Gruppendynamiken. Neue Teammitglieder müssen integriert werden. Entscheidungen müssen getroffen werden. Krisensituationen entstehen oft unerwartet. Und gleichzeitig bleibt das gemeinsame Ziel bestehen: Die Crew sicher ans Ziel zu bringen.

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Für Anja Krenz-Maes wurde die Yacht zu einem lebendigen Labor für Führungspsychologie. Hier konnte sie beobachten, was in Organisationen oft verborgen bleibt.

  • Wie entstehen Vertrauen und Zusammenarbeit?

  • Welche Rolle spielen Orientierung und Rollenklarheit?

  • Wie wirken sich Unsicherheit und fehlende Führung auf ein Team aus?

  • Wann entstehen In-Groups und Out-Groups?

  • Und warum entwickeln manche Teams auch unter Druck eine hohe Leistungsfähigkeit, während andere scheitern?

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Dabei zeigte sich immer wieder ein Muster: Menschen benötigen Sicherheit, um ihr Potenzial entfalten zu können.

  • Sicherheit durch verlässliche Führung.

  • Sicherheit durch klare Rollen.

  • Sicherheit durch nachvollziehbare Prozesse.

  • Sicherheit durch Orientierung innerhalb der Gruppe.

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Rückblickend erkennt Anja Krenz-Maes darin viele der Faktoren wieder, die später im Wahrnehmungs-Scan der Bindungslogik eine zentrale Rolle spielen sollten.

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Einer ihrer persönlichsten Momente ereignete sich während eines Führungstrainings in einer ruhigen Bucht vor Anker. Bei Sonnenuntergang erklärte sie einer jungen Führungskraft die Bedeutung von Sicherheit in der Führung. Der Teilnehmer zeigte deutliche vermeidende Bindungstendenzen und verstand zunächst nicht, warum Mitarbeitende Orientierung und emotionale Rahmung benötigen. Anstatt weiter zu diskutieren, lud sie ihn zu einem Tango auf dem Deck der Yacht ein. Dort wurde unmittelbar erfahrbar, was Worte nur schwer vermitteln können.

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  • Wer führt, gibt Halt.

  • Wer folgt, benötigt eine sichere Rahmung.

  • Ohne Orientierung entsteht Unsicherheit.

  • Ohne Vertrauen entsteht kein gemeinsamer Tanz.

  • Und ohne Sicherheit entsteht keine echte Zusammenarbeit.

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Für Anja Krenz-Maes gehört dieser Moment bis heute zu ihren persönlichen Schatzkästchen-Erinnerungen. Weil er zeigt, was sie über viele Jahre immer wieder beobachten konnte: Menschen entwickeln ihr Potenzial nicht dort, wo sie unsicher sind.

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Sondern dort, wo sie sich sicher genug fühlen, sich einzulassen, zu lernen und zu wachsen.

Anja und Kursteilnehmer sitzen an der Boardwand und tarieren die Yacht aus 2016, copyright mhx
Anja tanzt mit einer Führungskraft an Deck einer Jacht Tango, 2016

2015-2017

Wenn Leistung auf Bindung trifft

Sportpsychologie im Pferdesport

Mit Anfang 50 erweiterte Anja Krenz-Maes ihr psychologisches Wissen um die Sportpsychologie. Der Anlass war zunächst persönlich: Ihre Tochter war Vielseitigkeitsreiterin im Leistungssport des Pferdesportverbandes Rheinland (PSVR).

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Für die Jugendlichen der Ü14-Kader entwickelte sie Programme zur Vorbereitung auf die Goldene Schärpe und das Bundesnachwuchschampionat. Wie so oft dachte sie dabei nicht in Einzelmaßnahmen, sondern in Systemen: Trainingsplanung, Zielvereinbarungen, mentales Training, Wettkampfvorbereitung und die Einbindung der Eltern wurden zu einer gemeinsamen Entwicklungsarchitektur verbunden.

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Dabei begegnete ihr eine Erkenntnis, die später auch für das Bindungs-Orientierungs-System und zahlreiche BOS-Upgrade-Methoden bedeutsam wurde:

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Pferde sind Bindungstiere. ​Sie orientieren sich permanent an Sicherheit, Führung und Beziehung. Erlebt ein Pferd Unsicherheit, aktiviert sich sein biologisches Überlebenssystem. Es scannt seine Umgebung, sucht Orientierung und ist jederzeit bereit zur Flucht.

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Besonders faszinierte Anja Krenz-Maes dabei die Wechselwirkung zwischen Pferd und Reiter. Denn Pferde reagieren nicht nur auf sichtbares Verhalten. Sie lesen Körpersprache, Spannung, innere Anspannung und emotionale Zustände oft präziser als Menschen. Ist der Reiter innerlich unsicher, registriert das Pferd dies unmittelbar. Ist der Reiter ruhig, präsent und reguliert, entsteht Sicherheit.

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Leistung beginnt deshalb nicht zuerst im Körper, sondern im Nervensystem.

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Die entscheidende Aufgabe bestand darin, die jungen Sportler auch unter Wettkampfbedingungen in einem regulierten Zustand zu halten – selbst dann, wenn Druck, Erwartungen und Anspannung zunahmen.

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Und genau das gelang.

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In dieser Zeit entstanden viele praktische Ansätze, die später in die BOS-Upgrade-Methoden einflossen. Denn die Fragen waren dieselben, die Anja Krenz-Maes auch aus ihrer Arbeit mit Menschen kannte:

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  • Wie entsteht innere Sicherheit unter Stress?

  • Wie bleibt ein Mensch handlungsfähig, wenn das Nervensystem Alarm schlägt?

  • Wie lassen sich emotionale Zustände bewusst beeinflussen?

  • Und wie gelingt es, auch unter Druck Zugang zu den eigenen Ressourcen zu behalten?

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Viele der heute eingesetzten BOS-Upgrade-Methoden wurden durch diese sportpsychologischen Erfahrungen inspiriert, weiterentwickelt und in anderen Lebensbereichen erfolgreich angewendet.

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Für Anja Krenz-Maes wurde der Pferdesport damit zu einem weiteren Beweis für etwas, das sie heute als universelles Prinzip beschreibt: Menschen, Teams, Organisationen und selbst die Beziehung zwischen Pferd und Reiter folgen denselben Grundgesetzen.

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  • Sicherheit erzeugt Orientierung.

  • Orientierung ermöglicht Vertrauen.

  • Vertrauen schafft Leistung.

 

Oder anders gesagt:

Pferde wurden zu einem außergewöhnlich ehrlichen Spiegel für das, was auch in menschlichen Beziehungen geschieht. Sie zeigen unmittelbar, ob Bindungssicherheit vorhanden ist – oder nicht.


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Wer das Nervensystem versteht, versteht Leistung.
Wer Bindung versteht, versteht Entwicklung.
Und wer beides zusammenbringt, schafft die Grundlage für nachhaltige Veränderung.

2016-heute

Völkerführung und hoch komplexe Systeme

Ihre Bienen als Lehrer für Systeme und Bindung

Vielleicht wurde ihr systemischer Blick aber nicht nur durch die Psychologie und die systemische Arbeit geprägt. Viele Menschen wissen nicht, dass Anja Krenz-Maes ausgebildete Imkerin in der fünften Familiengeneration ist.

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Rückblickend vermutet sie manchmal, dass sie einen Teil ihres Verständnisses für komplexe Systeme erst richtig von den Bienen gelernt hat.

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Ein Bienenvolk folgt keiner zentralen Steuerung und wirkt dennoch hochorganisiert. Es lebt von Beziehungen, klaren Rollen, biologischen Rhythmen, Kommunikation und permanenter Anpassung an seine Umwelt. Wer ein Bienenvolk über längere Zeit beobachtet, erkennt schnell: Das Verhalten einer einzelnen Biene lässt sich nur verstehen, wenn man das gesamte System betrachtet.

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Besonders beeindruckt hat sie dabei ein Gedanke: Eine Biene allein ist nicht für Isolation gemacht. Verliert sie die Verbindung zum Volk, verliert sie Orientierung, Schutz, Zugehörigkeit und stirbt. In gewisser Weise gilt das auch für Menschen.

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Denn viele Krisen entstehen nicht dadurch, dass Menschen zu wenig Wissen haben. Sie entstehen dort, wo Menschen die Orientierung verlieren – zu sich selbst, zu anderen oder zu einem System, das ihnen Sicherheit und Zugehörigkeit vermittelt.

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Diese Beobachtung prägt bis heute ihre Arbeit. Bindung ist für Anja Krenz-Maes deshalb weit mehr als ein psychologisches Konzept. Sie ist ein biologisches Grundprinzip des Lebens.

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Und vielleicht beschreibt genau das die Arbeit einer Systemarchitektin:

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Nicht einzelne Teile zu betrachten. Sondern die Zusammenhänge sichtbar zu machen, die alles miteinander verbinden.

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Denn nachhaltige Veränderung beginnt selten dort, wo Menschen mehr über einzelne Probleme wissen.

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Sie beginnt dort, wo sie das System verstehen, in dem diese Probleme überhaupt entstehen.

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